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    Gute Leistung jederzeit abrufbar

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    Frankfurter Spitzenpolitiker bei  Aktionstag der Beschäftigten der Energiewirtschaft

    Frankfurt, 8.Oktober. Kommunale Spitzenpolitiker und die Gewerkschaft ver.di haben sich dafür ausgesprochen, einen festen Preis für das zuverlässige Vorhalten von Energie festzusetzen. Bei einer Kundgebung am Morgen in Frankfurt vor dem Kraftwerk in der Gutleutstraße äußerten sich unter anderen Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann, der Stadtkämmerer Uwe Becker, die stellevertretende ver.di-Landesleiterin Cornelia Kröll sowie der Aufsichtsratsvorsitzende von Mainova, Dr. Constantin H. Alsheimer. Die Kundgebung fand im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages statt, den Beschäftigte und Arbeitgeberverbände von energiewirtschaftlichen Unternehmen gemeinsam veranstalteten. Das Motto des Tages lautet „Besser, wenn man Reserven hat - Gute Leistung jederzeit abrufbar“.

    Der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding, Peter Feldmann, ging in seiner Rede darauf ein, wie wichtig das zuverlässige Bereitstellen von Strom ist. Er sagte: „Das hohe Gut der Versorgungssicherheit muss gewährleistet sein. Dafür muss das Vorhalten von elektrischer Leistung einen Wert und einen Preis bekommen. Der Gesetzgeber sollte schnellstmöglich die Grundlagen für die Einführung eines Kapazitätsmarktes schaffen. Mit dieser Lösung erreichen wir, dass Strom jederzeit verfügbar ist und weiterhin für die Verbraucher bezahlbar bleibt.“ Die stellvertretende ver.di Landesbezirksleiterin und Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding, Cornelia Kröll: „Auch ver.di fordert die Schaffung eines Kapazitätsmarktes, die politischen Rahmenbedingungen müssen neu ausgerichtet werden, wir brauchen einen festen Preis für die Bereitstellung von Energie, denn hier geht es hessenweit um rund 18.000 Arbeitsplätze.“ 

    Der Stadtkämmerer und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Becker stellte die Bedeutung der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung heraus: „Derzeit laufen in Berlin die Gespräche über ein neues KWK-Gesetz. Ich fordere die verantwortlichen Politiker wie Bundeswirtschaftsminister Gabriel auf, die Weichen so zu stellen, dass Bestandsanlagen wie das Heizkraftwerk West der Mainova auch in Zukunft wirtschaftlich betrieben werden können.“ 

    Der Mainova Vorstandsvorsitzende, Dr. Constantin H. Alsheimer, lobte den Zusammenhalt, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer an diesem bundesweiten Aktionstag zeigten: „Der gemeinsame Schulterschluss von Stadtpolitik, Gewerkschaften und Unternehmen für die regionale Energiewirtschaft und ihre Beschäftigten ist ein starkes Signal an die Bundespolitik. Sie ist aufgefordert, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass konventionelle Kraftwerke wieder wirtschaftlich betrieben werden können.“